Erasmus+

Das Projekt Erasmus+ „Bewährtes erhalten, Neues entdecken“ ist für uns eine weitere Teilstrecke auf dem Weg von einer nationalen in die internationale Schulentwicklung. Unser Kollegium nimmt derzeit neben nationalen und überregionalen Fortbildungen an der Leitaktion 1 des Erasmus+ Programms teil. Dadurch haben wir die Möglichkeit, unsere Schulentwicklung auf einer europäischen Ebene zu vertiefen und pädagogische Konzepte sowie gewonnene Kompetenzen der Lehrkräfte nachhaltig zu fördern.
Einerseits beruht unser Antrag auf Kursen mit Hospitationen, die eine intensive Einsicht in die Strukturen und Konzepte der besuchten Bildungseinrichtungen ermöglichen, andererseits auf Kursen, die passgenau auf unseren Schulentwicklungsplan zugeschnitten wurden. Benchmarking- bzw. Structured-Visits-Kurse geben einen breit gefächerten Überblick über „Best Practice“ in der europäischen Bildungslandschaft.
Die Weiterentwicklung und Bewerbung unserer Schule als „Referenzschule für Medienbildung und Mediendidaktik an der Grundschule“ sowie die Anschaffung der Tablets, machen den Bedarf an zusätzlichem Know-how im Bereich ICT nötig. Einige der ausgewählten Erasmus+-Kurse zielen auf eine Weiterbildung unseres Kollegiums ins diesem Bereich ab. Kompetenzen im Bereich Medienbildung sind nicht nur für den täglichen Unterricht unserer aktuellen Schullandschaft ein „Muss“, sondern weiterhin für die Projektarbeit mit europäischen Partnern (wie z.B. unseren Partnern in der Normandie) wünschenswert. Eine höhere Kompetenz des Kollegiums im Bereich „ICT“ ist somit auf mehreren Ebenen erstrebenswert.
Ein großes Anliegen ist uns außerdem der Bereich des kooperativen und individualisierten Lernens. Hierbei nehmen wir sowohl die Angebotsvielfalt für leistungsschwache, aber auch der leistungsstarken Kinder in den Blick, um ihnen mit entsprechender Förderung bzw. Forderung gerecht zu werden. Dazu zählt ebenfalls die Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern sowie SchülerInnen, die ohne deutsche Sprachkenntnisse vermehrt an unsere Schule kommen.
Bei der Einbindung der Lehrkräfte, legten wir Wert darauf, alle Standorte unserer Grundschule miteinzubeziehen. Somit wird die Möglichkeit geschaffen, die Erfahrungen rasch zu vervielfachen und Veränderung leichter zu implementieren.
Drei Teilnehmerinnen sind Teilschulenbetreuerinnen und zwei von ihnen gleichzeitig im Schulentwicklungsteam tätig. Sowohl unsere Konrektorin als auch der Rektor nehmen am Erasmus+ Programm teil, um die Entwicklung und die Planung der Fortbildungen unserer Schule professionell voranzutreiben. Zudem bilden sich zwei weitere Kolleginnen fort, die sich besonders im Bereich des Schüleraustausches mit der Normandie, d.h. im europäischen Austausch engagieren.
Das Projekt „Bewährtes erhalten, Neues entdecken“ wird nicht nur die europäische Ausweitung unserer Schulentwicklung prägen. Durch die vielseitigen Eindrücke und Erfahrungen sowie weiterentwickelten Kompetenzen der TeilnehmerInnen, die im Kollegium als Multiplikatoren fungieren, wird das gesamte Kollegium profitieren.

Aktionen:
- 22.- 28.10.2017 "Diverse Society – Diverse Classroom Student’s diversity benefitting social diversity Special focus on key competences and cooperative learning in multicultural/diverse groups " in Island
- 05.-09.03.2018 “Improving School Management from a Single Person to a Common Strategy" in Zypern
- 16.-20.04.2018 "Authentic leadership" in Malta
- 20.-26.5.2018 "A practical course to incorporate Information Technology into Teaching" in Irland
- 20.-26.05.2018 "Talking to people: Inquiry-based and Cooperative Methodology" in Irland
- 20.-24.8.2018 "ICT for Teaching" in Malta
- 17.-23.3.2019 "Structured Educational Visit to Schools" in Island