Sportlicher, eisiger Ausflug oder "Bloß nicht hinfallen!"

21. Januar

Am Mittwoch, den 16.Januar 2019 war es soweit. Wie es schon Tradition ist, fuhren alle dritten und vierten Klassen der Geschwister-Scholl-Schule in die Eishalle nach Offenburg. Insgesamt waren dies, mit LehrerInnen und begleitenden Eltern, knapp zweihundert Teilnehmer.
Um halb neun wurden wir mit mehreren Bussen an den verschiedenen Schulstandorten abgeholt.
An der Eishalle angekommen, versammelten wir uns zuerst im Eingangsbereich und der Eismeister klärte die Kinder und Begleiter über die Regeln auf dem Eis und in der Halle auf.
Bei so einer großen Anzahl ist es einfach notwendig, einige Dinge zu beachten oder auch zu verbieten, um möglichst Unfälle o.ä. zu vermeiden.
Die Eltern unterstützten uns danach tatkräftig beim Schlittschuhe anziehen, Mützen und Handschuhe suchen, die Schließfächer mit passenden Münzen abzuschließen etc. An dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür!
Dies ist wirklich hilfreich, da wir allein für eine Klasse einfach zu wenig Hände haben. Schließlich wollen alle sehr schnell auf die Eisfläche und manche müssen erst noch Schuhe leihen oder bekommen Reißverschlüsse nicht auf/ zu und ähnliches.
Schließlich waren jedoch nach recht kurzer Zeit alle auf den Kufen und konnten ihre Runden ziehen. Auch einige Anfänger waren dabei, die jedoch sehr schnell und mit Unterstützung ihrer Klassenkameraden große Fortschritte machten.
Wir hatten an diesem Tag wirklich Glück, da die Geschwister-Scholl-Schule die einzige Schule, in der Eishalle war. So leer hatten wir es in den letzten Jahren noch nie erlebt, denn es besteht bei der Schulanmeldung kein "Exklusivrecht" und die Eishalle hat eine Kapazität von bis zu 350 Personen.
Umso mehr konnten wir es genießen und es kam auch zu keinen größeren Zusammenstößen, Verletzung oder sonstigen negativen Vorkommnissen.
Zwischendurch mussten für zehn Minuten alle vom Eis, denn es kam noch der "Eisbär", um die Eisfläche zu glätten. Für die meisten war es eine willkommene Pause, um das Vesper aus dem Rucksack zu packen oder sich mit Süßem aus dem Bistro zu versorgen.
Um halb zwölf brachten uns die Busse schließlich wieder an die Schule zurück. Für einige kam das Ende zu schnell, andere waren ganz zufrieden wieder in normalen Schuhe zu stehen oder sich einfach hinsetzen zu können, denn die ungewohnte Bewegung ist doch anstrengender, als es aussehen mag.
Alle zusammen haben wir einen kurzweiligen, sportlichen Vormittag erlebt und die meisten freuen sich auf ein nächstes Mal!